Aussichtsberg in Tirol – Der Aggenstein

Immer wieder spannend im Frühjahr ist die Frage: “Ob die Tour wohl schon machbar ist mit den Schneeresten?”

Und meistens kommt man eben nicht drumrum es selbst auszuprobieren. So kommt es, dass ich mich heute Morgen auf den Weg Richtung Aggenstein mache.

Der Test auf den Aggenstein in Tirol

Bereits von der Webcam am Neunerköpfle kann ich erkennen, dass die Tour schon weitestgehend schneefrei sein sollte. Südhang und knapp 2000m sind für Ende April durchaus schon machbar.

Als ich an diesem Morgen aufbreche, ist die Vorfreude noch nicht so wirklich hoch, obwohl ein klarer Himmel und Sonnenschein lockt. Aber sobald ich mich den Bergen nähere, steigt diese zum Glück immer weiter an 🙂

Und so starte ich meine Tour auf den Aggenstein am Parkplatz Enge/ Grän kurz nach 8 Uhr morgens. Zuerst geht es über einen geschotterten Fahrweg Richtung Wald. Dieser verläuft sich schon bald in einen geschotterten/geröllhaltigen Wanderweg und schlängelt sich immer weiter durch den Wald nach oben. Dabei behält man des Öfteren auch das Ziel im Blick: Den Aggenstein. Und mal wieder ist Anstrengung pur angesagt, denn auch heute bestimmt das Tempo meinen Puls 😀 Aber alles jammern hilft nix, irgendwie muss ich ja da raufkommen.

Bereits nach einiger Zeit erreiche ich die Bad Kissinger Hütte, die so langsam aus ihrem Winterschlaf erwacht. Bis hierher haben nur einzelne, kleinere Schneefelder meinen Weg gekreuzt, die aber problemlos machbar waren.

Weiter geht’s am Hang entlang über den Wanderweg Richtung Gipfel – das Gipfelkreuz stets gut im Blick 🙂 Ein kleines Schneefeld kurz vorm Gipfel behalte ich vorerst mal im Blick, evtl. könnte die Tour hieran noch scheitern. Aber erstmal abwarten und weiterspringen.

Ein paar Minuten später erreiche ich dann schon die einzige heiklere Stelle. Am Fels geht es Drahtseil-versichert weiter bergauf. Das Schwierige: Irgendwann liegt hald auf einmal Schnee über dem Stahlseil und der Weg ist so definitiv nicht mehr weiter möglich zu gehen. Also kurz umgeschaut und so geht es querfeldein weiter auf den Gipfel – das beobachtete Schneefeld ist somit also bezwungen.

Eine stärkende Brotzeit samt Gipfelhalbe, sowie der Ausblick entlohnen die Anstrengung.

Der Abstieg

Bedingt durch größere Schneefelder erfolgt heute der Abstieg auf dem gleichen Weg, wie der Aufstieg.

Fazit

Eine super schöne Wanderung, die definitiv bereits machbar ist (Stand 25.04.2019). Am Besten frühmorgens oder spätabends starten, um die “Völkerwanderung” (bei gutem Wetter) zu umgehen 😉

Details

 

Startpunkt: Parkplatz Bad Kissinger Hütte
Endpunkt: Parkplatz Bad Kissinger Hütte
Schwierigkeit: ●●●●●
Landschaft: ●●●●●
Länge: ca. 8,5 km
Höhenmeter: ca. 830 Aufstieg
Zeit: ca. 5,5 h

* alle Angabe basieren auf eigenen Einschätzungen, bzw. anhand gemessener Werte einer Sportuhr

Tipps

 

1) Stöcke erleichtern den Abstieg und bieten Halt beim Abstieg

2) Unbedingt den Weitblick und die Aussicht genießen – a Traum

3) Früh aufbrechen oder spät starten, da sonst Teilnehmer einer Massenwanderung

 

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