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Gipfelreiter hoch über Immenstadt

Fünf Gipfel an einem Tag. Zusammen mit Freunden ging’s auf eine herbstlich-winterliche Wanderung in die Allgäuer Alpen.

Gipfelreiter on Tour

Los ging die Tour zusammen mit zwei Freunden am Parkplatz der Mittagbahn in Immenstadt, welcher zugleich auch den Endpunkt des Rundwanderwegs markiert.

Ja ok, zugegeben lief der Anfang etwas holprig, denn wir wollten die Wanderung in entgegengesetzter Richtung beschreiten. Also erstmal den richtigen Weg gesucht und nachdem wir uns grob sicher waren auf dem richtigen Weg zu sein, setzten wir unseren Weg fort. Hinauf geht’s zum Teil auf einer Rodelstrecke, welche übrigens eine Empfehlung für eine winterliche Aktivität ist. Sah spannend aus, denk das sollte man mal gemacht haben.

Aber jetzt mal wieder zurück zum eigentlichen Thema 😉 Der Weg geht erst etwas steiler bergan und führt im Anschluss auf einem längeren Stück relativ eben Richtung Berggasthof Almagmach. Von dort führt die Teerstraße schnell ziemlich steil bergauf entlang welcher man im Anschluss die Alpe Mittelberg erreicht. Und Freunde, da geht’s richtig gut rauf, um nicht zu sagen, da hauts dir tatsächlich mal wieder den Stopsel raus.
An der Alpe hat man die Möglichkeit eine erste kleine Rast einzulegen und in den Morgenstunden die ersten Sonnenstrahlen zu genießen oder einfach den Ausblick in die Allgäuer Bergwelt zu bestaunen.

 

Ach du wunderschönes Allgäu

Weiter bergauf führt uns der Weg durch den Wald und über Wiesen über das erste Schneefeld. Vorbei an der Alpe Gund kann man erstmals einen ersten Blick auf den Gipfel des Stuiben, und auch des Sederer Stuiben erhaschen.

Schritt für Schritt geht es weiter und sobald man oben ankommt steht man erstmal mit offenem Mund da und bestaunt die wunderschöne überzuckerte Bergwelt im Allgäu. Woooooow ?

Wir Gipfelreiter entscheiden uns also den ersten Ritt zu starten und erklimmen kurzerhand zusätzlich, noch zu den anderen 4 bevorstehenden Gipfeln, den Sederer Stuiben. Ok gut, waren jetzt nur 5 Minuten Aufstieg, lohnt sich aber definitiv, wenn man schon mal hier ist. Von diesem Punkt hat man auch die Möglichkeit noch weiter südlich ins Allgäu vorzudringen und den Gipfel des Hochgrats zu besteigen.

Wir aber entscheiden uns nach einer absolut touristischen Gipfelkreuz-Selfie-Fotoaktion 😀 wieder den Ab- und anschließenden Aufstieg entlang der geplanten Tour auf den Stuiben anzutreten. Hier legen wir auch unsere erste Rast ein um mal für ein paar Augenblicke zu entspannen 🙂

 

Vereiste Wegstellen als Hindernis

So und ab hier wird’s spannend, denn der Weg führt uns größtenteils entlang des Bergs am Hang entlang. Teilweise gut begehbar, teilweise verschneit und vereist, was gar nicht mal so direkt cool war. Also ehrlich, besser auf diesen Teil der Wanderung von Herbst bis Frühjahr verzichten und lieber auf ungefährlichere Touren ausweichen. Safety First und so, ihr wissts scho 😉

Auf jeden Fall sind wir drei Gipfelreiter nach gut einer Stunde auch auf dem dritten Gipfel, dem Steineberg angekommen. Von hier aus führt der Weg entweder über eine 17 Meter hohe, am Fels angebrachte, Leiter weiter bergab, oder man wählt den ca. eine Stunde längeren Normalweg außenrum. Wir entschieden uns in diesem Fall für den Normalweg, da die Leiter zu diesem Zeitpunkt sehr stark frequentiert war. Geht ja immer nur in eine Richtung, entweder die von unten Kommenden rauf, oder die von oben Kommenden runter.

Der Normalweg führt erst gut weit bergab über Wiesen und durch Wälder um am gegenüberliegenden Hang anschließend wieder gut bergauf anzusteigen. Aber schließlich kommen wir nach gut 5.30h auch auf dem Bärenköpfle an, der übrigens seinen Namen tatsächlich vom letzten im Allgäu lebenden Braunbären erhielt.

Nach gut 10 Minuten erreichen wir Gipfelreiter die Bergstation der Mittagbahn und zugleich den letzten Gipfel am Mittagberg. Eine letzte tolle Aussicht auf die verschneite Bergwelt östlich und südlich von Sonthofen, sowie den großen Alpsee bei Immenstadt, und schon geht es das letzte Stück bergab. Vorbei an der Mittelstation der Seilbahn geht es serpentinenartig wieder zurück auf den Weg der Rodelbahn.

Nach gut 7.15h erreichen wir wieder den Ausgangspunkt der Tour, den Parkplatz der Mittagbahn in Immenstadt. Übrigens kann man entlang der Tour auch immer wieder einen Blick auf den Grünten (der mit dem Sendemast gegenüber) erhaschen, welcher ebenfalls eine Wanderung wert ist, vor allem zum Sonnenuntergang 😉

 

Fazit:

Eine wirklich schöne End-Herbst-Wanderung durch die Allgäuer Berglandschaft, die zu dieser Jahreszeit allerdings durch teils vereiste Wegstücke nicht ganz ungefährlich ist. Sonst absolut empfehlenswert! 🙂

Details

 

Startpunkt: Parkplatz Mittagbahn, Immenstadt
Endpunkt: Parkplatz Mittagbahn, Immenstadt
Schwierigkeit: ●●●●
Landschaft: ●●●●●
Länge: ca. 23 km
Höhenmeter: ca. 1600 Aufstieg
Zeit: Rundtour 7.15 h

* alle Angabe basieren auf eigenen Einschätzungen, bzw. anhand gemessener Werte einer Sportuhr

Tipps

 

● Die Rundtour kann durch eine Seilbahnfahrt (Mittelstation, Bergstation) am Mittag abgekürzt werden.

● Oben auf dem Stuiben oder Steineberg sollte man auf jeden Fall eine kurze Rast einlegen und den Ausblick auf die umliegende Bergwelt genießen.

● Vorsicht im Herbst, Winter und Frühjahr vor vereisten Stellen, die teilweise nicht ungefährlich am Hang liegen!

Gipfelreiter hoch über Immenstadt
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Gipfelreiter hoch über Immenstadt
Beschreiung
Fünf Gipfel an einem Tag. Zusammen mit Freunden ging's auf eine herbstlich-winterliche Wanderung in die Allgäuer Alpen.
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2 Kommentare
  • Daniel Wild
    Veröffentlicht um 18:35h, 06 November Antworten

    Servus Andi,

    danke für die saucoole Tour und vor allem fürs Mitnehmen bzw. für die hervorragende Planung und Durchführung der Tour.
    Lohnt sich auf jeden Fall einen Abstecher in die Allgäuer Alpen zu machen, was deine Bilder auch mehr als deutlich zeigen.

    • Andreas Beiderbeck
      Andreas Beiderbeck
      Veröffentlicht um 19:32h, 06 November Antworten

      Servus Dani,

      hat mich sehr gefreut, dass ihr hier wart und wir die Tour zusammen gemacht haben 🙂

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