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Schneekraxeln am Plansee in Tirol

Servus Freunde,

freut mich, dass ihr vorbeischauts 🙂

Ist zwar schon ein paar Wochen her, aber ich war mal wieder in den Bergen unterwegs.
Ein spannender Aufstieg, den wir da zu zweit erklommen haben sag ich euch..

Der Aufstieg am Plansee

Los gings also eigentlich schon am Vortag. Mein Magen hat etwas gestreikt und es stand die Wahl zwischen dem Hopfensee im Allgäu und dem Plansee in Tirol.
Bevor wir schlafen gingen, stand die Vorhersage gut, also Wecker auf 4.15 Uhr gestellt und ab ins Bett.

Nunja, auch wenns nicht immer einfach fällt so früh aufzustehen und der Magen noch immer nicht wieder so richtig in Schwung war, hat es sich doch gelohnt. Wenn man des mal schon immer vorher wüsste..
Aber von vorne:

Rein in die Klamotten und raus Richtung Österreich. Durch meinen neuen Wohnort bedingt, waren wir in gut 35 Minuten am gewünschten Ort. Also raus in die Kälte
und entlang des Plansees Richtung Aufstiegspunkt gestapft. Ja gut, es bedarf einiger Spürkünste um diesen im Winter zu finden, denn der Weg ist kein offizieller Wanderweg,
sondern ein sogenannter Jägersteig.

Jägersteige sind hochalpine und meist ausgesetzte Wege, die eigentlich nur von ortsansässigen Einheimischen benutzt werden.
Haben wir dann auch festgestellt, denn nachdem wir den Einstieg neben einer Geröllrinne gefunden hatten, gings bergauf. Aber wie hey. Die längste Zeit unseres
1,5-stündigen Aufstiegs hingen wir an einer Schneewand, bestehend aus Zweigen und umgeknickten Bäumen, selbstverständlich mit gut Schnee überzogen. Und wenn man da
mal abrutscht und plötzlich nicht mehr wirklich reagieren kann, da man kaum Halt findet, bekommt der Spaß langsam aber sicher ein Loch.
Oida, hör mir auf he. Ehrlich gesagt wussten wir beim Aufstieg nicht, wie wir da wieder runterkommen würden, denn wie gesagt, einen offiziellen Weg gibt es nicht.
Aber manchmal muss man hald auch ein bisserl über seinen Schatten springen, auch wenn man nicht weis, wie es ausgehen wird.

Zum Glück war dort ein paar Tage zuvor schon mal jemand raufgekraxelt und wir konnten uns an den Schneespuren orientieren.
Oben angekommen froren unsere durchnässten Handschuhe innerhalb weniger Minuten zu einem richtigen Eisklumpen zusammen. Was auch etwas spannend war, dass es links und
rechts ein paar hundert Meter in die Tiefe ging, aber da muss man hald dann auch mal drüber hinwegsehen.
Da das Morgengrauen schon voll eingesetzt hatte, holten wir schnell unsere Kameras heraus und konnten genau im richtigen Zeitpunkt abdrücken, als sich
die Wolken durch die aufgehende Sonne immer rötlicher färbten. Was für eine Wucht! Geil Freunde, a absoluter Traum vor so einer Kulisse!

Runter gings übrigens dann rodelnd am Hintern, nachdem wir festgestellt hatten, dass es so vermutlich um einiges schneller und ungefährlicher werden würde. Und zum Schluss hin
hat des echt noch richtig Spaß gemacht! 😀

War schon ein Erlebnis. Aber des zählt, und auch das Ergebnis!

Empfehlen will ich das nicht, dennoch lohnt sich ein Besuch am Plansee knapp hinter der Grenze bei Reutte in Tirol.

Details

 

Aufstieg: ca. 1,5h
Abstieg: ca. 45 mins
Schwierigkeit: ●●●●●
Landschaft: ●●●●●

Tipps

 

● Am Besten nicht nachmachen

● Der Besuch des Plansees lohnt sich aber definitiv für einen Spaziergang in den Alpen

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