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Schneeschuhwandern am Schönkahler in Tirol

Was macht man, wenn man eher schlecht als recht Skifahren und somit keine Skitouren gehen kann? Richtig – man schnallt sich zwei Schneeschuhe unter die Füße und hat mindestens genauso viel Gaudi 🙂

Heute nehm ich dich mit auf den Schönkahler im Tannheimer Tal in Tirol. Viel Spaß beim Lesen und Nachwandern.

Auffi aufn Schönkahler

Äußerst zapfig begrüßt uns dieser Morgen: -17,5 Grad zeigt das Thermometer im Auto an, als wir um halb 9 morgens aus dem Auto aussteigen. Und noch während wir unsere Schneeschuhe ready machen, verabschiedet sich so langsam auch das Gefühl in den Fingern – quasi fast abgestorben 😀

Und so geht es los von Schattwald aus auf den Schönkahler. Die Route habe ich bereits gestern bei Outdooractive gefunden und auf meine Suunto Sportuhr überspielt, rein zur Orientierung, da wir ja hier fast nur querfeldein wandern.

Der erste Anstieg ist bereits vom Parkplatz aus zu sehen und kostet uns erstmal eine Menge Anstrengung, was aber schnell durch die aufgehende Sonne und einen gigantischen Ausblick belohnt wird. Weiter geht’s durch den Wald bergauf. Und kaum denkt man, dass es gar nicht mehr so weit sei, kommt ein weiterer Anstieg.

 

Herrlicher Ausblick am Gipfel des Schönkahler

Nach einigen Fotopausen und vielen weiteren Anstiegen gelangen wir schließlich auf den Gipfel des Schönkahler und können einen Wahnsinns-Rundumblick bestaunen. Durch die Kälte sieht man sogar den Säntis (Luftlinie ca. 80km) in der Schweiz so richtig klar. Auch in die Allgäuer Alpen, nach Vorarlberg, nach Liechtenstein, sowie nach Tirol hat man einen wunderbaren Ausblick – richtig geil liabe Leid! 🙂

Und jetzt heißt es erstmal die Ruhe genießen – kein Skiliftlärm, keine Fahrzeuggeräusche, keine Stimmen – die klirrende Kälte macht es trotz der Minusgrade noch um ein Stück angenehmer.

Nach gut 45 Minuten Gipfelglück steigen wir dann langsam wieder Richtung Schattwald ab – und hier gehts nochmal, wie im Winter Wonderland, durch die eingeschneiten Bäume – echt bärig.

Am Auto angekommen zeigt das Thermometer immer noch -11 Grad – im Tal. Die Heizung ist dann auf der Rückfahrt tatsächlich Gold wert.

 

Fazit:

Eine fantastische Tour mittlerer Schwierigkeit, die mit einem gigantischen Ausblick belohnt. Nachwandern äußerst empfohlen 😉

Ps. Schneeschuhe können in vielen Sportgeschäften oder auch in vielen DAV-Geschäftsstellen für ca. 5-10€ pro Tag ausgeliehen werden. Stöcke sind ebenfalls von Vorteil.

Details

 

Startpunkt: Parkplatz Schattwald (beim E-Werk)
Endpunkt: Parkplatz Schattwald (beim E-Werk)
Schwierigkeit: ●●●●●
Landschaft: ●●●●●
Länge: ca. 11 km
Höhenmeter: ca. 750 Aufstieg
Zeit: Rundtour 4 – 6 h

* alle Angabe basieren auf eigenen Einschätzungen, bzw. anhand gemessener Werte einer Sportuhr

Tipps

 

● Früh aufbrechen und die ersten Sonnenstrahlen genießen

● Sitzkissen und Tee (mit Schuss? 😉 ) für den Gipfel mitnehmen

● Eher geringes Lawinenrisiko – dennoch Obacht geben

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